Präzise Modellierung, zuverlässige Validierung:
Voraussetzungen für sicheren Betrieb

 

Damit der spätere Betrieb sicher und zuverlässig ablaufen kann, prüft energynautics schon im Vorfeld Konzepte zur Energieerzeugung sorgfältig und auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Tools. So findet die Modellierung mit Hilfe von Matlab/Simulink und DIgSILENT Powerfactory statt.

Im Einzelnen umfasst das u.a. folgende Schritte:

  • Blockheizkraftwerkmodellierung:
    • Es wird detailliert der Spannungs- und Drehzahlregler modelliert.
    • Übergeordnet gibt es einen Regler für Wirk- und Blindleistung, der die Sollwerte für den Spannungs- und Drehzahlregler vorgibt.
    • Es besteht die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Betriebszuständen zu wechseln, zum Beispiel Leistungsteilung der Kraftwerksblöcke oder Grundlastbetrieb.
  • Windkraftanlagenmodellierung:
    • Es wird ein Zweimassenschwinger modelliert – das ist für die Simulation des Einflusses der Windturbine auf das Netz sehr wichtig.
    • Antriebskonzepte können aus Asynchrongeneratoren oder Synchrongeneratoren mit und ohne Umrichter bestehen.
    • Je nach Ausführung wird eine Kondensatorbank mit Blindleistungsregelung modelliert.
  • Validierung:
    • Zur Validierung der Modelle werden diese mit gemessenen Daten verglichen und gegebenenfalls in ihren Parametern angepasst.
    • Es wird eine Systemidentifikation durchgeführt, bei der das Blockheizkraftwerk oder die Windturbine an eine veränderbare Last angeschlossen wird und eine Reihe von Lastsprüngen vorgenommen werden.
    • Aber auch aus Messungen im laufenden Betrieb lässt sich ein Vergleich vornehmen, welcher zur Feinabstimmung der Modelle herangezogen werden kann.